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Der
Diözesanverband veranstaltete am Sonntag, dem 5. Juni 2005 sein
erstes Wertungsspielen in der Ludwig-Schwamb-Schule in Mainz.
Insgesamt sieben Orchester waren angetreten, um dem
Verband und vor allem der Jury ihr musikalisches Können zu
demonstrieren und ihr eigenes Leistungsvermögen unter Beweis zu
stellen. Besonders erfreulich war für den Verband, dass sich mit
der KKM Reinheim und dem KJV Frankfurt-Harheim zwei Orchester der
Unterstufe (Kategorie 2) für das Wertungsspielen gemeldet haben.
Die KKM Sulzheim war in der Mittelstufe (Kategorie 3) und die
Kirchenmusiken Bürstadt, Ober-Wöllstadt,
Mainz-Ebersheim/Lörzweiler und Bingen-Sponsheim in der Oberstufe
(Kategorie 4) angetreten. Das Wertungsspielen wurde in sinngemäßer Anwendung der Wertungsspielordnung der Deutschen Blasmusikverbände e.V. und des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg e. V. in eigener Regie des Diözesanverbandes durchgeführt. Hierbei waren sich die für das Wertungsspielen Verantwortlichen darüber einig, dass im Hinblick aus die erstmalige Ausrichtung eines Wertungsspielens im Verband die Messlatte nicht zu hoch gelegt werden sollte. Der Verband hatte für jede der oben genannten drei Kategorien aus der Selbstwahlliste drei Pflichtstücke festgelegt, von denen sich die Teilnehmer eines zum Vortrag aussuchen konnten. Daneben musste von den teilnehmenden Vereinen ein Selbstwahlstück derselben Kategorie vorgetragen werden, wobei dieses Selbstwahlstück aus der Auswahl- oder der Repertoireliste ausgesucht werden konnte. Die Jury, die unter dem Vorsitzenden Andreas Heil mit den Beisitzern Joachim Nitschmann und Peter Höflich für die Bewertung der Vortragsstücke zur Verfügung stand, hatte die musikalischen Leistungen nach den folgenden zehn Kriterien zu bewerten:
Die Juroren haben sich nach dem Vortrag der Musikstücke durch die einzelnen Orchester zusammengesetzt, um eine Gesamtbewertung der Darbietungen der einzelnen Orchester und deren Dirigenten vorzunehmen. Dabei bestand innerhalb der Jury bei sämtlichen künstlerischen Darbietungen immer Einigkeit über die Bewertung der vorgetragenen Darstellungen. Im Anschluss an die Beratung der drei Juroren wurde in der Regel mit den Dirigenten bzw. den Dirigenten und Vorstandsmitgliedern der Orchester ein Gespräch über die musikalische Darbietungen geführt. Dabei wollte die Jury bewusst keine Art „Negativkatalog“ aufzustellen, sondern vielmehr neben Hinweisen auf Verbesserungsmöglichkeiten auch die positiven Seiten der musikalischen Vorträge hervorzuheben. Hierbei ist anzumerken, dass alle von der Jury vorgetragenen Punkte von den Gesprächsteilnehmern positiv aufgenommen und als konstruktive Beiträge für deren künftige Arbeit in den Orchestern angesehen wurden. Gelegentlich waren die Gesprächsteilnehmer sogar froh über die in den Gesprächen von der Jury angesprochenen Punkte, da hierin eine Bestätigung ihrer musikalischen Auffassung und der Arbeit in den Orchesterproben gesehen wurde. Im Ergebnis lassen sich, ohne auf die musikalischen Darbietungen der Orchester im Einzelfall einzugehen, die wesentlichen Kritikpunkte wie folgt zusammenfassen:
Nachdem alle Orchester ihre Vortragsstücke dargeboten hatten, befasste sich die Jury mit der Gesamtbewertung der Darbietungen, die in ein spezielles DV-System eingegeben und ausgewertet wurden. Da es beim ersten Wertungsspielen auch zum ersten Einsatz eines hierfür geschaffenen DV-Systems kam, war der Jury nicht ganz klar, welche Punktzahl zu welchem Prädikat führen wird. Die Jury beschloss daher, in Abweichung zu den vom Verband selbst zuvor bekannt gegebenen Bedingungen für folgende Punktzahlen die nachstehenden Prädikate zu vergeben:
Um 17:45 Uhr war es dann soweit: Die Schulturnhalle war gut besucht und alle waren gespannt, das Ergebnis der Jury über das erste Wertungsspielen des Verbandes zu hören. Peter Höflich, Vizepräsident und Geschäftsführer des Verbandes, trat vor die erwartungsfreudige Menge und dankte zunächst allen Orchestern, die sich dem Wertungsspielen gestellt hatten. Er hob nochmals hervor, dass es bei dem Wertungsspielen nicht um ein gegeneinander der Teilnehmer ging; vielmehr sollte jedes einzelne Orchester durch die Darbietung des eigenen musikalischen Könnens eine Bestimmung seiner eigenen musikalischen Leistung erfahren. Sein besonderer Dank galt dabei den beiden Orchestern der Unterstufe, die den Mut hatten, im Kreise von vier Oberstufenorchestern beim Wertungsspielen mitzumachen. Außerdem bedankte er sich beim Hausmeister der Ludwig-Schwamb-Schule, Herrn Dieter Meisenzahl, der dem Verband die entsprechenden Räumlichkeiten für das Wertungsspielen zur Verfügung stellte und somit die Durchführung des Wertungsspielens erst ermöglicht hat. Der Präsident des Verbandes, Herr Hubert Will, dankte Herrn Peter Höflich und seiner Familie für den Einsatz und lobte die Organisation des Wertungsspielens. Sein besonderer Dank galt auch der KKM Mainz-Marienborn, die an diesem Tag die Verpflegung der Teilnehmer übernommen hatte. Nach den allgemeinen Ausführungen und den Dankesworten war es endlich soweit: Peter Höflich gab die Ergebnisse des ersten Wertungsspielens wie folgt bekannt:
Die teilnehmenden Vereine, die Jury und der Diözesanvorstand lobten übereinstimmend die sehr gute Organisation und werteten das erste Wertungsspielen als einen vollen Erfolg für den Verband. Besonders erfreulich war das hohe musikalische Niveau, das die Orchester der Kirchenmusiken gezeigt haben. Ein besonderer Dank gilt auch allen Zuhörern für die während der musikalischen Darbietungen herrschende Disziplin. Der Verband wird dem von vielen teilnehmenden Kirchenmusiken geäußerten Wunsch, regelmäßig ein Wertungsspielen durchzuführen, gerne nachkommen. Da viele teilnehmenden Kirchenmusiken auch den Wunsch geäußert haben, alle vorgetragenen Pflicht- und Wahlstücke zu veröffentlichen, kommt der Verband diesem Wunsch mit der nachstehenden Anlage gerne nach. Peter Höflich |
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