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Die
Anfänge
Seit
den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts bestehen nachweislich
katholische
Bläserchöre in der Diözese Mainz. Der
Wunsch, untereinander in engere
Verbindung zu treten und innerhalb des Bistums mehr zusammen zu
arbeiten,
konnte nie verwirklicht werden. Alle Versuche scheiterten (Pfarrer
Gord). Wohl
fanden da und dort Begegnungen benachbarter Musikchöre
anlässlich von
Wallfahrten oder größerer örtlicher Feste
statt, jedoch zu einem festen Zusammenschluss
ist es nie gekommen. Erst der Allgemeine Deutsche Katholikentag am 15.
August
1948 in Mainz sollte zur Geburtsstunde des heutigen
Diözesanverbandes werden.
Mitten
in die bei den Musikchören sich vollziehende Aufbauarbeit kam
der Auftrag
seitens der zuständigen Musikkommission an die
Bläserchöre, bei den großen Veranstaltungen
auf dem „Katholischen Jugendwerk“ einen Teil der
anfallenden Bläsermusik zu
übernehmen (Jugendfeierstunde und Schlusskundgebung).
Zu
diesem Zweck ernannte am 01. Juli 1948 Bischof Dr. Albert Stohr den
Leiter der
Mainzer Dombläsermusik, Domorganist Heino Schneider, zum
„Diözesanleiter“ aller
Bläserchöre des Bistums. Nach Überwindung
großer Schwierigkeiten konnte ein
Großbläserchor von 428 Musikern aus der ganzen
Diözese zusammengestellt und mit
einheitlichem, selbst geschaffenem Notenmaterial ausgestattet werden.
Dies war
nur möglich, weil dem für Bläsermusik und
Organisation letzt verantwortlichen
neuen Diözesanleiter uneigennützige Helfer aus den
Reihen der Musikchöre zur Seite
standen.
Einige
Wochen nach dem Katholikentag fand die erste Generalversammlung im
Mainzer
Priesterseminar statt, die den durch das wohl gelungene gemeinsame
Musizieren
bereits praktisch vollzogenen Zusammenschluss der Chöre
nochmals diskutierte
und ausdrücklich bestätigte. Bischof Dr. Albert Stohr
ernannte Domkapitular
Johannes Schwalbach, Leiter des Seelsorgeamtes, zum Referenten des neu
gegründeten
Verbandes beim Bischöflichen Ordinariat.
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